<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/feedall" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Herbsttagung der BAG Christ*innen: Alles</title>
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                <title>Herbsttagung der BAG Christ*innen: Alles</title>
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                        <title>A3NEU2: Positionspapier &quot;Fächergruppe für alle&quot;</title>
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                        <author>BAG Christ*innen (dort beschlossen am: 22.10.2022)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unterricht in der „Fächergruppe </strong><strong>´Religion – </strong><strong>Philosophie‘ für alle“ – ein Beitrag zu Identitätsbildung und Entwicklung von Dialog- und Pluralitätsfähigkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Christ*innen von Bündnis 90/Die Grünen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Vorbemerkung</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ganz unterschiedliche Voraussetzungen prägen die Bedingungen des Unterrichts in den Fächern Religion und Philosophie (FN1) in den Bundesländern und Regionen Deutschlands. Insofern kann ein bundesweites Konzept nicht eine konkrete Lösung für alle Gegebenheiten festschreiben, aber es kann einen machbaren organisatorischen Rahmen und vor allem auch eine zukunftsträchtige Zielorientierung entwerfen, welche ein wesentliches gemeinsames Merkmal aufgreift: Unsere Gesellschaft ist vor allem in den letzten 50 Jahren deutlich pluraler geworden und Offenheit und Respekt für unterschiedliche Lebensentwürfe und Weltsichten, nicht-religiöse und religiöse, sind spätestens in der modernen, pluralen globalisierten Welt eine unverzichtbare Voraussetzung für Freiheit, sozialen Frieden und Gerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deutschland nimmt insbesondere unter jungen Menschen die religiöse und weltanschauliche Vielfalt zu. Ursachen hierfür sind vor allem die hohe Zahl an Kirchenaustritten, die dadurch mit bedingte wachsende Anzahl konfessionsfreier Menschen sowie die vermehrte Migration aus anderen Gesellschaften. Mit ihren unterschiedlichen Religionen, Ethiken und Kulturen treffen Menschen in unserer Gesellschaft teilweise mit viel Unverständnis oder sogar Unversöhnlichkeit in direkter Konfrontation, aber auch in den Echokammern der sozialen Netzwerke aufeinander.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Austausch und Reflexion über individuelle Selbstverständnisse und ethische Grundsätze unseres gesellschaftlichen Miteinanders sind notwendig, um Verständnis füreinander und wechselseitigen Respekt sowie Ideologie- und Fundamentalismusprävention zu fördern. Deshalb brauchen Dialog und Begegnung mehr Raum und Zeit in der Schule, wozu auch die Fächer Religion und Ethik / Philosophie einen noch stärkeren Beitrag leisten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir suchen daher nach Wegen, um die genannten Einzelfächer in einer „Fächergruppe &#039;Religion - Philosophie&#039; für alle“ (FN2) zu organisieren, in der phasenweise die jeweiligen Prägungen und Besonderheiten der Fächer gewahrt bleiben und zugleich ein dialogisches Lernen im Miteinander und in der Begegnung integriert wird (siehe unten).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Ziels</strong></span><span class="underline"><strong>etzung</strong></span><span class="underline"><strong>en</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Religiöse Bildung in der Schule als öffentlichem Raum und für alle Schüler*innen ist vor dem Hintergrund unserer pluralen Gesellschaft notwendig zur Stärkung unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Angesichts der Herausforderungen unserer Gegenwart brauchen Schüler*innen in der Schule Zeit und Raum für das Erlernen eines echten Dialogs über weltsichtbezogene Fragen und über Fragen des Miteinanders bei aller Verschiedenheit von Weltanschauungen und Religionen. Eine „Fächergruppe ‚Religion - Philosophie‘ für alle“ gewährt im öffentlichen Raum der Schule die Erfahrung der Vielfalt an Religionen und Weltanschauungen in unserer immer pluraler werdenden Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Religionsunterrichte innerhalb der Fächergruppe kommen dieser Aufgabe in spezifischer Weise nach, weil sie eine existenzielle Auseinandersetzung aus einer konkreten Religion heraus eröffnen (Art. 7.3 GG). Der Philosophie- / Ethik-Unterricht kommt dieser Aufgabe in spezifischer Weise nach, indem er primär nicht religiös geprägte Positionen und Haltungen zu Fragen der Existenz und des menschlichen Miteinanders in den Diskurs einbringt. Die unsere heterogene Gesellschaft widerspiegelnde „Fächergruppe ‚Religion – Philosophie‘ für alle“ eröffnet darüber hinaus gemeinsame Lernräume, die es in monoreligiösen und getrennten Lerngruppen so nicht gibt. Entsprechende Lernarrangements der Fächergruppe unterstützen so die Suchbewegungen der Schüler*innen nach Sinn und Werten und vermitteln Orientierungen in der Vielfalt gegenwärtiger Sinnangebote und ethischer Handlungsoptionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von daher ist es für unsere Gesellschaft wünschenswert, dass die Schüler*innen gerade in Bezug auf die Grundfragen menschlicher Existenz in qualifiziert-dialogischen Lehr-Lern-Arrangements gemeinsam entsprechende Dialogkompetenzen und Pluralitätsfähigkeiten erwerben können und dort ihre eigenen religiösen und/oder weltanschaulichen Positionsbestimmungen reflektieren, festigen, weiterentwickeln oder auch neu bestimmen können. In diesem Sinne ist ein solcher gemeinsamer Unterricht auch ein Beitrag zur reflektierten Identitätsfindung der Schüler*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der religiös-bekenntnisgebundene Unterricht in der „Fächergruppe ‚Religion – Philosophie’ für alle“ wahrt dabei nach Art. 7.3 GG die positive wie auch die negative Religionsfreiheit, sofern einerseits das Recht auf positionelle Bildung in religiösen Fragen bestehen bleibt und andererseits das Recht der religionsmündigen Schüler*innen bzw. ihrer Eltern angewandt werden kann, Schüler*innen vom Religionsunterricht abzumelden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>„Fächergruppe </strong></span><span class="underline"><strong>´Religion - Philosophie</strong></span><span class="underline"><strong>´</strong></span><strong>für alle“ </strong><span class="underline"><strong>mit modularem Aufbau</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die beste Lösung für die religions- und weltanschauungsbezogene Bildung von morgen ist unserer Meinung nach die inhaltlich-curriculare Konzeption und flächendeckende Einführung einer „Fächergruppe ‚Religion - Philosophie‘ für alle“. Diese Fächergruppe ist bestimmt und geprägt durch enge inhaltliche und organisatorische Vernetzungen der beteiligten Fächer und durch ein zusätzliches gemeinsames Modul &quot;Weltsichten im Dialog&quot;, das es neu zu entwickeln gilt und für das die Religions- und Philosophielehrkräfte gesondert zu schulen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>An einer vierzügigen Schule, an der es beispielsweise Lehrer*innen für katholische, evangelische (oder christlich-kooperative) und muslimische Religionslehre sowie für Ethik / Philosophie gibt (konfessioneller Religionsunterricht für Minderheiten, z.B. jüdische Religionslehre, könnte überregional in digitalen bzw. hybriden Unterrichtsformen organisiert sein), erstellt eine gemeinsame Fachschaft ein Schulcurriculum mit Themen für die Jahrgangsstufen und Halbjahre. Dies geschieht auf der Basis von entsprechend auszurichtenden Rahmenlehrplänen oder Bildungsplänen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schüler*innen besuchen beispielsweise im ersten Quartal den Unterricht in den klassischen Modulen der Fächergruppe und erarbeiten ihre eigenen Religions- bzw. Weltanschauungsperspektiven zu den vereinbarten Themen. Im zweiten Quartal reflektieren die Schüler*innen im Klassenverband in dem Integrationsmodul die Perspektiven und Ergebnisse aus der ersten Phase, erarbeiten weitergehende Aspekte, Wertungen und Haltungen des jeweiligen Themas und entwickeln daraus auch mitunter gemeinsame Projekte. Dieses neue Integrationsmodul ist kein Unterricht nach Art. 7.3 GG, auch wenn es von denselben Lehrkräften unterrichtet wird, die zuvor allerdings eine Weiterbildung für dieses Modul durchlaufen haben. So kann eine Klasse im zweiten Quartal den Unterricht im Integrationsmodul zum Beispiel mit dem Ethiklehrer, im vierten Quartal mit der muslimischen Religionslehrerin und im nächsten Schuljahr wiederum bei anderen Lehrkräften aus der Fächergruppe haben, je nach organisatorischen und pädagogischen schulinternen Überlegungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine solche „Fächergruppe ‚Religion – Philosophie‘ für alle“ ist als pädagogische Neuerung ein Gewinn für die Schüler*innen und damit für unsere Gesellschaft, die allerdings auch ihren Preis hat: Für die Religionsgemeinschaften als bislang je alleinigen “Trägern“ des bekenntnisgebundenen Religionsunterrichts bedeutet die „Fächergruppe ‚Religion – Philosophie‘ für alle“ eine Minderung „ihrer“ Religionsstunden um den Umfang des Integrationsmoduls. Für die Befürworter*innen einer reinen Religionskunde bedeutet die „Fächergruppe ‚Religion – Philosophie‘ für alle“ die curricular bestimmte Auseinandersetzung mit religiösen Perspektiven im Integrationsmodul, in dem auch speziell für das Integrationsmodul geschulte Religionslehrkräfte zum Einsatz kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fußnote 1: Mit dem Terminus „Philosophie“ sind in diesem Positionspapier die jeweiligen alternativen Fächer zum Religionsunterricht in denjenigen Bundesländern, in denen Religionsunterricht nach Art. 7,3 GG erteilt wird, benannt:<br>
„Ethik“: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen; „Ethik-Unterricht“: Sachsen-Anhalt; „Allgemeine Ethik“: Saarland<br>
„Philosophie“: Hamburg, Schleswig-Holstein;<br>
„Philosophie / Philosophieren mit Kindern“: Mecklenburg-Vorpommern;<br>
„Praktische Philosophie“: Nordrhein-Westfalen;<br>
„Werte und Normen“: Niedersachsen.<br><br>
Fußnote 2: Der Begriff der Fächergruppe geht zurück auf die EKD-Denkschrift „Identität und Verständigung“ (1994; s. besonders S.73-81), in der die EKD „den bildungstheoretischen Rang dieser Fächergruppe als Pflichtbereich unterstreicht“ (34). Im Jahr 2006 hat die EKD in ihrer Denkschrift „Religiöse Orientierung gewinnen“ die Idee der Fächergruppe weiter ausgeführt.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 06 Nov 2022 16:46:32 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: Ä1 zu A3NEU: Positionspapier &quot;Fächergruppe für alle&quot;</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/52170/amendment/59984?commentId=7255#comm7255</link>
                        <author>Markus M. Heimbach</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/52170/amendment/59984?commentId=7255#comm7255</guid>
                        <description><![CDATA[Saarland; (fehlte das Semikolon)

S. 73-81  (fehlte ein Space nach S. ) 
die Idee der Fächergruppe weiter ausgeführt. ]]></description>
                        <pubDate>Sat, 05 Nov 2022 21:17:01 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: Ä2 zu A3NEU: Positionspapier &quot;Fächergruppe für alle&quot;</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/52170/amendment/59983?commentId=7254#comm7254</link>
                        <author>Markus M. Heimbach</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/52170/amendment/59983?commentId=7254#comm7254</guid>
                        <description><![CDATA[Ursachen hierfür sind vor allem die hohe Zahl an Kirchenaustritten, die dadurch mit bedingte wachsende Anzahl konfessionsfreier Menschen sowie die vermehrte Migration aus anderen Gesellschaften. Mit ihren unterschiedlichen Religionen, Ethiken und Kulturen treffen Menschen in unserer Gesellschaft teilweise mit viel Unverständnis oder sogar Unversöhnlichkeit in direkter Konfrontation, aber auch in den Echokammern der sozialen Netzwerke, aufeinander. ]]></description>
                        <pubDate>Sat, 05 Nov 2022 21:10:16 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A3NEU: Positionspapier &quot;Fächergruppe für alle&quot;</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/52170/amendment/59984</link>
                        <author>Markus M. Heimbach (KV Hamburg-Altona)</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/52170/amendment/59984</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 480 bis 496 löschen:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Diese Ziele einer Fächergruppe hat auch die Evangelische Kirche Deutschlands bereits 2014 in ihrer Denkschrift „Religiöse Orientierung gewinnen“ für den evangelischen Religionsunterricht wie folgt ausgedrückt:</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><em>&quot;Eine zentrale Aufgabe der </em><em>Schule</em><em> bei der an Gemeinsamkeiten und Unterschieden orientierten Auseinandersetzung mit religiöser und weltanschaulicher Vielfalt ist es, ein grundlegendes Wissen über Religionen und Weltanschauungen zu vermitteln. [...]</em></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><em>Darüber </em><em>hinaus müssen Schülerinnen und Schüler aber auch die Möglichkeit haben, religiöse und weltanschauliche Praxis anschaulich zu erfahren, sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszutauschen und angemessene Begegnungs- und Verständigungsformen einzuüben. </em><em>Erst in diesen mehrperspektivischen Zugangsweisen können Kinder und Jugendliche diejenigen Kompetenzen entwickeln, die für den Umgang mit dem Fremden erforderlich sind.</em>“ (S.114)</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><em>„Deshalb gibt es keine Alternative dazu, beide Aufgaben zugleich wahrzunehme</em><em>n, die Unterstützung von religiöser [und weltanschaulicher] Identitätsbildung und von Pluralitätsfähigkeit. </em><em><strong>Identität und Verständigung bezeichnen einen Prozess, der als Zusammenhang wahrgenommen werden muss</strong></em><em>.&quot; (</em><em>Erg.u.Herv.d</em><em>.d.Hg</em><em>., </em><em>S.45)</em></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 544 bis 556:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Fußnote 1: <a href="_ftnref1">Mit dem Terminus „Philosophie“ sind in diesem Positionspapier die jeweiligen alternativen Fächer zum Religionsunterricht in den einzelnen Bundesländern benannt: „Praktische Philosophie“ (NRW), „Ethik“ (Baden-Württemberg; Bayern; Berlin; Hamburg; Hessen; Rheinland-Pfalz; Sachsen; Thüringen), „Ethikunterricht“ (Sachsen-Anhalt, ...), „Werte und Normen“ (Niedersachsen), „Philosophie“ (Bremen; Hamburg; Schleswig-Holstein), „Allgemeine Ethik“ (Saarland); „Philosophieren mit Kindern“ (Mecklenburg-Vorpommern). </a></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Fußnote 1: Mit dem Terminus „Philosophie“ sind in diesem Positionspapier die jeweiligen alternativen Fächer zum Religionsunterricht in denjenigen Bundesländern, in denen Religionsunterricht nach Art. 7,3 GG erteilt wird, benannt:<br>„Ethik“: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen; „Ethik-Unterricht“: Sachsen-Anhalt; „Allgemeine Ethik“: Saarland<br>„Philosophie“: Hamburg, Schleswig-Holstein;<br>„Philosophie / Philosophieren mit Kindern“: Mecklenburg-Vorpommern;<br>„Praktische Philosophie“: Nordrhein-Westfalen;<br>„Werte und Normen“: Niedersachsen.<br><br>Fußnote 2: Der Begriff der Fächergruppe geht zurück auf die EKD-Denkschrift „Identität und Verständigung“ (1994; s. besonders S.73-81), in der die EKD „den bildungstheoretischen Rang dieser Fächergruppe als Pflichtbereich unterstreicht“ (34). Im Jahr 2006 hat die EKD in ihrer Denkschrift „Religiöse Orientierung gewinnen“ die Idee der Fächergruppe ausgeführt.<br>Fußnote 1:</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><a href="_ftnref2">Fußnote 2: Der Begriff der „Fächergruppe“ geht zurück auf die EKD-Denkschrift „Identität und Verständigung“ (bes. S. 73-81), in der die EKD den „bildungstheoretischen Rang dieser Fächergruppe als Pflichtbereich unterstreicht“ (34): Identität und Verständigung. Standort und Perspektiven des Religionsunterrichts in der Pluralität (EKD-Denkschrift), Gütersloh 1994.</a></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 05 Nov 2022 19:28:32 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A3NEU: Positionspapier &quot;Fächergruppe für alle&quot;</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/52170/amendment/59983</link>
                        <author>Markus M. Heimbach (KV Hamburg-Altona)</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/52170/amendment/59983</guid>
                        <description><![CDATA[]]></description>
                        <pubDate>Sat, 05 Nov 2022 18:40:59 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Positionspapier &quot;Fächergruppe für alle&quot;</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/52170</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/52170</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unterricht in der „Fächergruppe </strong><strong>´Religion – </strong><strong>Philosophie‘ für alle“ – ein Beitrag zu Identitätsbildung und Entwicklung von Dialog- und Pluralitätsfähigkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Christ*innen von Bündnis 90/Die Grünen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Vorbemerkung</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ganz unterschiedliche Voraussetzungen prägen die Bedingungen des Unterrichts in den Fächern Religion und Philosophie (FN1) in den Bundesländern und Regionen Deutschlands. Insofern kann ein bundesweites Konzept nicht eine konkrete Lösung für alle Gegebenheiten festschreiben, aber es kann einen machbaren organisatorischen Rahmen und vor allem auch eine zukunftsträchtige Zielorientierung entwerfen, welche ein wesentliches gemeinsames Merkmal aufgreift: Unsere Gesellschaft ist vor allem in den letzten 50 Jahren deutlich pluraler geworden und Offenheit und Respekt für unterschiedliche Lebensentwürfe und Weltsichten, nicht-religiöse und religiöse, sind spätestens in der modernen, pluralen globalisierten Welt eine unverzichtbare Voraussetzung für Freiheit, sozialen Frieden und Gerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deutschland nimmt insbesondere unter jungen Menschen die religiöse und weltanschauliche Vielfalt zu. Ursache hierfür ist die hohe Zahl an Kirchenaustritten, die wachsende Anzahl konfessionsfreier Menschen sowie die vermehrte Migration aus anderen Gesellschaften mit ihren Religionen, Ethiken und Kulturen treffen in unserer Gesellschaft teilweise mit viel Unverständnis oder sogar Unversöhnlichkeit in der direkten Konfrontation, aber auch in den Echokammern der sozialen Netzwerke aufeinander.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Austausch und Reflexion über individuelle Selbstverständnisse und ethische Grundsätze unseres gesellschaftlichen Miteinanders sind notwendig, um Verständnis füreinander und wechselseitigen Respekt sowie Ideologie- und Fundamentalismusprävention zu fördern. Deshalb brauchen Dialog und Begegnung mehr Raum und Zeit in der Schule, wozu auch die Fächer Religion und Ethik / Philosophie einen noch stärkeren Beitrag leisten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir suchen daher nach Wegen, um die genannten Einzelfächer in einer „Fächergruppe &#039;Religion - Philosophie&#039; für alle“ (FN2) zu organisieren, in der phasenweise die jeweiligen Prägungen und Besonderheiten der Fächer gewahrt bleiben und zugleich ein dialogisches Lernen im Miteinander und in der Begegnung integriert wird (siehe unten).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Ziels</strong></span><span class="underline"><strong>etzung</strong></span><span class="underline"><strong>en</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Religiöse Bildung in der Schule als öffentlichem Raum und für alle Schüler*innen ist vor dem Hintergrund unserer pluralen Gesellschaft notwendig zur Stärkung unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Angesichts der Herausforderungen unserer Gegenwart brauchen Schüler*innen in der Schule Zeit und Raum für das Erlernen eines echten Dialogs über weltsichtbezogene Fragen und über Fragen des Miteinanders bei aller Verschiedenheit von Weltanschauungen und Religionen. Eine „Fächergruppe ‚Religion - Philosophie‘ für alle“ gewährt im öffentlichen Raum der Schule die Erfahrung der Vielfalt an Religionen und Weltanschauungen in unserer immer pluraler werdenden Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Religionsunterrichte innerhalb der Fächergruppe kommen dieser Aufgabe in spezifischer Weise nach, weil sie eine existenzielle Auseinandersetzung aus einer konkreten Religion heraus eröffnen (Art. 7.3 GG). Der Philosophie- / Ethik-Unterricht kommt dieser Aufgabe in spezifischer Weise nach, indem er primär nicht religiös geprägte Positionen und Haltungen zu Fragen der Existenz und des menschlichen Miteinanders in den Diskurs einbringt. Die unsere heterogene Gesellschaft widerspiegelnde „Fächergruppe ‚Religion – Philosophie‘ für alle“ eröffnet darüber hinaus gemeinsame Lernräume, die es in monoreligiösen und getrennten Lerngruppen so nicht gibt. Entsprechende Lernarrangements der Fächergruppe unterstützen so die Suchbewegungen der Schüler*innen nach Sinn und Werten und vermitteln Orientierungen in der Vielfalt gegenwärtiger Sinnangebote und ethischer Handlungsoptionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von daher ist es für unsere Gesellschaft wünschenswert, dass die Schüler*innen gerade in Bezug auf die Grundfragen menschlicher Existenz in qualifiziert-dialogischen Lehr-Lern-Arrangements gemeinsam entsprechende Dialogkompetenzen und Pluralitätsfähigkeiten erwerben können und dort ihre eigenen religiösen und/oder weltanschaulichen Positionsbestimmungen reflektieren, festigen, weiterentwickeln oder auch neu bestimmen können. In diesem Sinne ist ein solcher gemeinsamer Unterricht auch ein Beitrag zur reflektierten Identitätsfindung der Schüler*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Ziele einer Fächergruppe hat auch die Evangelische Kirche Deutschlands bereits 2014 in ihrer Denkschrift „Religiöse Orientierung gewinnen“ für den evangelischen Religionsunterricht wie folgt ausgedrückt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>&quot;Eine zentrale Aufgabe der </em><em>Schule</em><em> bei der an Gemeinsamkeiten und Unterschieden orientierten Auseinandersetzung mit religiöser und weltanschaulicher Vielfalt ist es, ein grundlegendes Wissen über Religionen und Weltanschauungen zu vermitteln. [...]</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Darüber </em><em>hinaus müssen Schülerinnen und Schüler aber auch die Möglichkeit haben, religiöse und weltanschauliche Praxis anschaulich zu erfahren, sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszutauschen und angemessene Begegnungs- und Verständigungsformen einzuüben. </em><em>Erst in diesen mehrperspektivischen Zugangsweisen können Kinder und Jugendliche diejenigen Kompetenzen entwickeln, die für den Umgang mit dem Fremden erforderlich sind.</em>“ (S.114)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>„Deshalb gibt es keine Alternative dazu, beide Aufgaben zugleich wahrzunehme</em><em>n, die Unterstützung von religiöser [und weltanschaulicher] Identitätsbildung und von Pluralitätsfähigkeit. </em><em><strong>Identität und Verständigung bezeichnen einen Prozess, der als Zusammenhang wahrgenommen werden muss</strong></em><em>.&quot; (</em><em>Erg.u.Herv.d</em><em>.d.Hg</em><em>., </em><em>S.45)</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der religiös-bekenntnisgebundene Unterricht in der „Fächergruppe ‚Religion – Philosophie’ für alle“ wahrt dabei nach Art. 7.3 GG die positive wie auch die negative Religionsfreiheit, sofern einerseits das Recht auf positionelle Bildung in religiösen Fragen bestehen bleibt und andererseits das Recht der religionsmündigen Schüler*innen bzw. ihrer Eltern angewandt werden kann, Schüler*innen vom Religionsunterricht abzumelden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>„Fächergruppe </strong></span><span class="underline"><strong>´Religion - Philosophie</strong></span><span class="underline"><strong>´</strong></span><strong>für alle“ </strong><span class="underline"><strong>mit modularem Aufbau</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die beste Lösung für die religions- und weltanschauungsbezogene Bildung von morgen ist unserer Meinung nach die inhaltlich-curriculare Konzeption und flächendeckende Einführung einer „Fächergruppe ‚Religion - Philosophie‘ für alle“. Diese Fächergruppe ist bestimmt und geprägt durch enge inhaltliche und organisatorische Vernetzungen der beteiligten Fächer und durch ein zusätzliches gemeinsames Modul &quot;Weltsichten im Dialog&quot;, das es neu zu entwickeln gilt und für das die Religions- und Philosophielehrkräfte gesondert zu schulen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>An einer vierzügigen Schule, an der es beispielsweise Lehrer*innen für katholische, evangelische (oder christlich-kooperative) und muslimische Religionslehre sowie für Ethik / Philosophie gibt (konfessioneller Religionsunterricht für Minderheiten, z.B. jüdische Religionslehre, könnte überregional in digitalen bzw. hybriden Unterrichtsformen organisiert sein), erstellt eine gemeinsame Fachschaft ein Schulcurriculum mit Themen für die Jahrgangsstufen und Halbjahre. Dies geschieht auf der Basis von entsprechend auszurichtenden Rahmenlehrplänen oder Bildungsplänen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schüler*innen besuchen beispielsweise im ersten Quartal den Unterricht in den klassischen Modulen der Fächergruppe und erarbeiten ihre eigenen Religions- bzw. Weltanschauungsperspektiven zu den vereinbarten Themen. Im zweiten Quartal reflektieren die Schüler*innen im Klassenverband in dem Integrationsmodul die Perspektiven und Ergebnisse aus der ersten Phase, erarbeiten weitergehende Aspekte, Wertungen und Haltungen des jeweiligen Themas und entwickeln daraus auch mitunter gemeinsame Projekte. Dieses neue Integrationsmodul ist kein Unterricht nach Art. 7.3 GG, auch wenn es von denselben Lehrkräften unterrichtet wird, die zuvor allerdings eine Weiterbildung für dieses Modul durchlaufen haben. So kann eine Klasse im zweiten Quartal den Unterricht im Integrationsmodul zum Beispiel mit dem Ethiklehrer, im vierten Quartal mit der muslimischen Religionslehrerin und im nächsten Schuljahr wiederum bei anderen Lehrkräften aus der Fächergruppe haben, je nach organisatorischen und pädagogischen schulinternen Überlegungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine solche „Fächergruppe ‚Religion – Philosophie‘ für alle“ ist als pädagogische Neuerung ein Gewinn für die Schüler*innen und damit für unsere Gesellschaft, die allerdings auch ihren Preis hat: Für die Religionsgemeinschaften als bislang je alleinigen “Trägern“ des bekenntnisgebundenen Religionsunterrichts bedeutet die „Fächergruppe ‚Religion – Philosophie‘ für alle“ eine Minderung „ihrer“ Religionsstunden um den Umfang des Integrationsmoduls. Für die Befürworter*innen einer reinen Religionskunde bedeutet die „Fächergruppe ‚Religion – Philosophie‘ für alle“ die curricular bestimmte Auseinandersetzung mit religiösen Perspektiven im Integrationsmodul, in dem auch speziell für das Integrationsmodul geschulte Religionslehrkräfte zum Einsatz kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fußnote 1: <a href="_ftnref1">Mit dem Terminus „Philosophie“ sind in diesem Positionspapier die jeweiligen alternativen Fächer zum Religionsunterricht in den einzelnen Bundesländern benannt: „Praktische Philosophie“ (NRW), „Ethik“ (Baden-Württemberg; Bayern; Berlin; Hamburg; Hessen; Rheinland-Pfalz; Sachsen; Thüringen), „Ethikunterricht“ (Sachsen-Anhalt, ...), „Werte und Normen“ (Niedersachsen), „Philosophie“ (Bremen; Hamburg; Schleswig-Holstein), „Allgemeine Ethik“ (Saarland); „Philosophieren mit Kindern“ (Mecklenburg-Vorpommern). </a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="_ftnref2">Fußnote 2: Der Begriff der „Fächergruppe“ geht zurück auf die EKD-Denkschrift „Identität und Verständigung“ (bes. S. 73-81), in der die EKD den „bildungstheoretischen Rang dieser Fächergruppe als Pflichtbereich unterstreicht“ (34): Identität und Verständigung. Standort und Perspektiven des Religionsunterrichts in der Pluralität (EKD-Denkschrift), Gütersloh 1994.</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 30 Oct 2022 20:15:49 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: Positionspapier zum Selbstverständnis der BAG</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/positionspapier-zum-selbstverstandnis-der-bag-40832</link>
                        <author>BAG Christ*innen (dort beschlossen am: 22.10.2022)</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/positionspapier-zum-selbstverstandnis-der-bag-40832</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bundesarbeitsgemeinschaft Christ:innen bei</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bündnis 90 / Die Grünen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein Positionspapier zum Selbstverständnis </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>in ökumenischer und interreligiöser Weite</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Unsere Wurzeln</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) engagieren sich kritische Christ*innen innerhalb der Partei Bündnis 90 / Die Grünen und Personen, die anderen Religionsgemeinschaften angehören oder die selbst nicht konfessionell gebunden sind. Die Arbeit unserer BAG begann in den 1980er Jahren aus der Tradition der Evangelischen Kirchentage und katholischer Lai*innenbewegungen heraus mit dem Ziel, das christliche Potential für die politische Arbeit in der Gesellschaft und innerhalb der Partei ökumenisch fruchtbar zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir beteiligen uns an der Entwicklung inhaltlicher Konzepte und Strategien grüner Politik, d.h. wir leisten unseren Beitrag zur programmatischen Arbeit der Partei, erschließen Fachwissen, leisten Netzwerkarbeit, insbesondere bei Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften, Verbänden, Initiativen und wissenschaftlichen Institutionen und wirken beim Ansprechen von Zielgruppen mit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Unsere</em></strong><em><strong> Motivation</strong></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Denken und Handeln in Gesellschaft und Politik ist geprägt und motiviert von der Verantwortung gegenüber Gott, den Menschen und der Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In all dem wissen wir uns verbunden mit den Transzendenzerfahrungen und dem Weltverantwortungsbewusstsein unserer jüdischen und muslimischen Geschwister sowie mit anderen religiösen und religionsfreundlich orientierten Menschen in unserer Partei und über diese hinaus. Gemeinsam mit vielen Menschen aus allen Religionen sind wir davon überzeugt, dass ein aufgeklärt-rationales Glaubensverständnis unsere politische Arbeit profiliert und für unsere Partei und unsere Gesellschaft ein Gewinn ist. Unsere Überzeugungen und unser Denken finden ihren wissenschaftlichen Rückhalt auch in einer zeitgemäßen Theologie, die historisch-kritisch, feministisch, interreligiös und dialogisch ausgerichtet ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir betonen die <em>Verantwortung</em> unseres Denkens und Handelns für alles Leben, alle Mitmenschen und unsere ganze Mitwelt. Diese Verantwortung befreit aus selbstbezogenen Egoismen und eröffnet Optionen <em>für ein solidarisches Handeln</em> gegenüber allen Mitmenschen, allen Lebewesen und der gesamten Mitwelt. Wir erachten jedes Leben als schützenswert und treten ein für eine Politik, die das Lebensrecht jedes Lebens inmitten anderen Lebens achtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir nehmen Vielfalt als Gegebenheit des Lebens wahr und verstehen die religiöse, kulturelle, sexuelle und andere <em>Diversität</em> als Bereicherung für den Einzelnen, für die Gesellschaft sowie für die Staaten- und Weltgemeinschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir treten ein für eine unbedingte Wahrung der <em>Menschenwürde</em> in Form der Nächstenliebe und der allgemeinen Menschenrechte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterstützen die Idee der „Feindesliebe“, die wir als stetes Bemühen deuten, auch die Perspektive derer, mit denen wir politisch ringen, in ihrer Eigensicht wahrnehmen zu wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir engagieren uns für den <em>Dialog der Religionen</em>, der Wege friedlicher Koexistenz über innere und äußere Grenzen hinweg als Beitrag für eine friedlichere Welt eröffnet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verstehen <em>Gerechtigkeit</em> als Recht auf Teilhabe aller an natürlichen Ressourcen sowie auf Teilnahme aller am gesellschaftlichen Leben in der einen Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Unsere Themen</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da Religion ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens und Diskurses ist, diskutiert die BAG Christ*innen die religiös fundierten Werte unserer kulturell und religiös-weltanschaulich vielfältigen Gesellschaft, in unserem Land, europäisch und weltweit, und entwickelt sie im Blick auf politische Handlungsfelder weiter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Sinne fördern wir Diskurse zu wichtigen Themen innerhalb der Partei, wie z.B.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Friedenspolitik (z.B. Sicherheit neu denken, Ächtung von Atomwaffen, …),</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Religionspolitik als Vielfaltspolitik (z.B. Grundrechtsfragen, Antidiskriminierungsfragen, …),</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur interreligiösen und multireligiösen Verständigung in der Gesellschaft (z.B. Interreligiöses Lernen, Religionsunterricht für alle, …),</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftsethik (z.B. Postwachstumsökonomie, Gemeinwohlökonomie, …),</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zu gesellschaftsrelevanten ethischen Fragen (z.B. Sterbehilfe, Organtransplantation, Agrogentechnik, Gentechnik, Schwangerschaftsabbruch…),</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zum Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften (z.B. Ablösung der Staatsleistungen, kirchliches Arbeitsrecht, Religionsunterricht, Kirchensteuer, Perspektiven für ein modernes Religionsverfassungsrecht, …).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Unsere Struktur und Kooperationspartner*innen</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BAG Christ*innen setzt sich aus Delegierten aus den Landesverbänden, der Grünen Jugend, der Delegierten aus den Landtagsfraktionen, der Bundestagsfraktion, der Fraktion im Europäischen Parlament und des Bundesvorstands sowie berufenen kooptierten Mitgliedern zusammen und tagt mindestens zweimal jährlich. Gäste sind willkommen. Themen werden auch in Untergruppen bearbeitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir suchen kontinuierlich den Kontakt mit Vertreter*innen der Kirchen und Religionsgemeinschaften und nehmen regelmäßig u.a. an evangelischen Kirchentagen, Katholikentagen und anderen öffentlichen Diskursprozessen teil. Wir betreiben Netzwerkarbeit, um in der Partei je aktuell das Nachdenken über die ethischen Grundlagen politischen Handelns anzustoßen und für ein zivilgesellschaftliches Engagement zu werben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verfassen Positionspapiere sowie Anträge, organisieren Fachveranstaltungen sowie Tagungen und engagieren uns in interreligiösen Diskursen sowie gesellschaftlich-politischen Diskussionen. Wir versuchen in diesem Sinne progressiv-religiöse Menschen in Deutschland (und Europa) zusammenzuführen. Wir sehen uns dabei in Ablehnung fundamentalistischer und gewaltbereiter Positionen konsequent der Förderung von Demokratie und der Sicherung von Frieden verpflichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir arbeiten bei Themen, die nicht die Religionspolitik alleine betreffen oder ethische Aspekte beinhalten, eng mit den jeweils zuständigen anderen Bundesarbeitsgemeinschaften zusammen (z.B. BAG Bildung. BAG Frieden und Internationales, BAG Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, …). Seit 2016 arbeiten wir in einer Dachstruktur mit der BAG Säkulare Grüne zusammen, z.B. bei Fragen des Religionsverfassungsrechts. Seit 2019 unterstützen wir verstärkt interreligiöse Formate, v.a. mit Muslim*innen und Jüdinnen und Juden in der Partei. Seit 2021 beteiligen wir uns am europäischen Netzwerk „European Green Progressive Interfaith Coalition“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Weitere Informationen unter: </em><a href="http://www.gruene-bag-christinnen.de"><em>www.gruene-bag-christinnen.de</em></a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 30 Oct 2022 20:04:43 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä8 zu A3: Positionspapier &quot;Fächergruppe für alle&quot;</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51832/amendment/58993</link>
                        <author>Tobias Kläden (KV Erfurt)</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51832/amendment/58993</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 213 bis 215:</h4><div><p>„Fächergruppe ‚Religion - Philosophie‘ für alle“ gewährt im öffentlichen Raum der Schule die Erfahrung der <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">bunten </del>Vielfalt an Religionen und Weltanschauungen in unserer immer <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">pluralistischer</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">pluraler</ins> werdenden Gesellschaft.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 12:03:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu A3: Positionspapier &quot;Fächergruppe für alle&quot;</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51832/amendment/58992</link>
                        <author>Andrea Völkner (KV Potsdam)</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51832/amendment/58992</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 197 bis 199 einfügen:</h4><div><p>Grundsätze unseres gesellschaftlichen Miteinanders sind notwendig, um Verständnis füreinander und wechselseitigen Respekt <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sowie Ideologie- und Fundamentalismusprävention </ins>zu fördern. Deshalb brauchen Dialog und Begegnung mehr Raum und Zeit in der Schule, wozu auch die Fächer </p></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 259 löschen:</h4><div><p><span class="underline"><strong>„Fächergruppe </strong></span><span class="underline"><strong>´Religion - Philosophie</strong></span><span class="underline"><strong>´</strong></span><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><span class="underline"></span></del><span><strong>für alle“ </strong></span><span class="underline"><strong>mit modularem Aufbau</strong></span></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Sowohl atheistische als auch religiöse Bewegungen und Personen können in Ideologien und Fundamentalismen abdriften. Das vorgeschlagene gemeinsame Lernmodell kann hier präventiv wirksam werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 11:58:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä4 zu A3: Positionspapier &quot;Fächergruppe für alle&quot;</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51832/amendment/58991</link>
                        <author>Erdmute Scheufele (KV Oder-Spree)</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51832/amendment/58991</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 190 bis 192:</h4><div><p>Kirchenaustritten, die entsprechend wachsende Anzahl konfessionsfreier Menschen sowie der vermehrte <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Migrationszustrom</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Zuzug</ins> aus anderen Kulturen. Die unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen mit ihren jeweiligen Ethiken </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>"Strom"-Assoziation impliziert Bedrohung, ich bitte um neutralere Formulierung</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 11:40:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A2: Sexuelle Selbstbestimmung und achtsamer Umgang mit ungeborenem Leben </title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/Sexuelle-Selbstbestimmung-und-achtsamer-Umgang-mit-ungeborenem-Leben-324/58990</link>
                        <author>Andrea Völkner (KV Potsdam)</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/Sexuelle-Selbstbestimmung-und-achtsamer-Umgang-mit-ungeborenem-Leben-324/58990</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 154 bis 160:</h4><div><p>Notsituation geraten, womit auch ungewollte Schwangerschaften verhindert werden können. Demnach fordern wir einen massiven Ausbau von <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Aufklärung! </del>Aufklärung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">in Familien, </del>in Kitas, in Schulen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">– in allen Einrichtung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und Einrichtungen</ins>, in denen mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet wird. Wir fordern ausgeweitete Bildungsangebote, die Kinder und Jugendliche in der Phase ihrer sexuellen Identitätsfindung vorurteilsfrei unterstützen, beraten und begleiten<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> und Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung stärken</ins>. Für Schulen sollte fächerübergreifender Sexualkundeunterrichts ins Auge gefasst werden, in welchem </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der ursprüngliche Satz ist kein Satz. In Bezug auf Familien/Eltern geht es vermutlich vor Forderung zunächst stärker um Förderung und Befähigung. Dass alle Einrichtungen sexualpädagogisch tätig sein sollen, scheint mir nicht realistisch.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 11:40:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä5 zu A3: Positionspapier &quot;Fächergruppe für alle&quot;</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51832/amendment/58989</link>
                        <author>Thorsten Maruschke (KV Hagen)</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51832/amendment/58989</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 236 bis 252 löschen:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Diese Ziele einer Fächergruppe hat auch die Evangelische Kirche Deutschlands bereits 2014 in ihrer Denkschrift „Religiöse Orientierung gewinnen“ für den evangelischen Religionsunterricht wie folgt ausgedrückt:</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><em>&quot;Eine zentrale Aufgabe der </em><em>Schule</em><em> bei der an Gemeinsamkeiten und Unterschieden orientierten Auseinandersetzung mit religiöser und weltanschaulicher Vielfalt ist es, ein grundlegendes Wissen über Religionen und Weltanschauungen zu vermitteln. [...]</em></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><em>Darüber </em><em>hinaus müssen Schülerinnen und Schüler aber auch die Möglichkeit haben, religiöse und weltanschauliche Praxis anschaulich zu erfahren, sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszutauschen und angemessene Begegnungs- und Verständigungsformen einzuüben. </em><em>Erst in diesen mehrperspektivischen Zugangsweisen können Kinder und Jugendliche diejenigen Kompetenzen entwickeln, die für den Umgang mit dem Fremden erforderlich sind.</em>“ (S.114)</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><em>„Deshalb gibt es keine Alternative dazu, beide Aufgaben zugleich wahrzunehme</em><em>n, die Unterstützung von religiöser [und weltanschaulicher] Identitätsbildung und von Pluralitätsfähigkeit. </em><em><strong>Identität und Verständigung bezeichnen einen Prozess, der als Zusammenhang wahrgenommen werden muss</strong></em><em>.&quot; (</em><em>Erg.u.Herv.d</em><em>.d.Hg</em><em>., </em><em>S.45)</em></p></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 259 löschen:</h4><div><p><span class="underline"><strong>„Fächergruppe </strong></span><span class="underline"><strong>´Religion - Philosophie</strong></span><span class="underline"><strong>´</strong></span><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><span class="underline"></span></del><span><strong>für alle“ </strong></span><span class="underline"><strong>mit modularem Aufbau</strong></span></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 11:27:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä6 zu A3: Positionspapier &quot;Fächergruppe für alle&quot;</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51832/amendment/58988</link>
                        <author>Thorsten Maruschke (KV Hagen)</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51832/amendment/58988</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 199 bis 200:</h4><div><p>Dialog und Begegnung mehr Raum und Zeit in der Schule, wozu auch die Fächer Religion und Ethik / Philosophie einen noch stärkeren Beitrag leisten <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">können</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">müssen</ins>.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 11:24:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä7 zu A3: Positionspapier &quot;Fächergruppe für alle&quot;</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51832/amendment/58987</link>
                        <author>Thorsten Maruschke (KV Hagen)</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51832/amendment/58987</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 190 bis 192:</h4><div><p>Kirchenaustritten, die entsprechend wachsende Anzahl konfessionsfreier Menschen sowie <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">der vermehrte Migrationszustrom</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">dievermehrte Migration</ins> aus anderen Kulturen. Die unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen mit ihren jeweiligen Ethiken </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 11:23:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä19 zu A1: Positionspapier zum Selbstverständnis der BAG</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51603/amendment/58986</link>
                        <author>Annette Esser</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51603/amendment/58986</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 30 bis 31 einfügen:</h4><div><p>finden ihren wissenschaftlichen Rückhalt auch in einer zeitgemäßen Theologie, die <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">historisch-kritisch, feministisch, </ins>interreligiös und dialogisch ausgerichtet ist.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 09:49:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä18 zu A1: Positionspapier zum Selbstverständnis der BAG</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51603/amendment/58985</link>
                        <author>Philipp Falk</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51603/amendment/58985</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 29 bis 31:</h4><div><p>und unsere Gesellschaft ein Gewinn ist. Unsere Überzeugungen und unser Denken finden ihren wissenschaftlichen Rückhalt auch in einer <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zeitgemäßen Theologie</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">bibelforschungsgemäßenTheologie</ins>, die interreligiös und dialogisch ausgerichtet ist.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 09:45:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä17 zu A1: Positionspapier zum Selbstverständnis der BAG</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51603/amendment/58984</link>
                        <author>Barbara Fritz</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51603/amendment/58984</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 78 bis 79 einfügen:</h4><div><p>Mitgliedern zusammen und tagt mindestens zweimal jährlich. Gäste sind willkommen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Themen werden auch in Untergruppen bearbeitet.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 09:40:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä16 zu A1: Positionspapier zum Selbstverständnis der BAG</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51603/amendment/58983</link>
                        <author>Barbara Fritz</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51603/amendment/58983</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 94 bis 97:</h4><div><p>betreffen oder ethische Aspekte beinhalten, eng mit den jeweils zuständigen anderen Bundesarbeitsgemeinschaften zusammen (z.B. BAG Bildung<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">,</ins> BAG Frieden und Internationales, BAG Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">BAG Frauen </ins>…). Seit 2016 arbeitet die BAG Christ*innen in einer Dachstruktur mit der BAG Säkulare Grüne </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 09:38:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä15 zu A1: Positionspapier zum Selbstverständnis der BAG</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51603/amendment/58982</link>
                        <author>Stefan Schneider</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51603/amendment/58982</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 66 bis 67 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">zur <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Umwelt-, </ins>Sozial- und Wirtschaftsethik (z.B. Postwachstumsökonomie, Gemeinwohlökonomie, …),</li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 09:37:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä14 zu A1: Positionspapier zum Selbstverständnis der BAG</title>
                        <link>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51603/amendment/58981</link>
                        <author>Lydia Saul</author>
                        <guid>https://bag-christ-innen.antragsgruen.de/bag-christ-innen/motion/51603/amendment/58981</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22717_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 6 bis 10:</h4><div><p>Die ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) ist eine Gruppe <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">kritisch-wachsamer Christ*innen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">kritischer religiöser Menschen</ins> innerhalb der Partei Bündnis 90 / Die Grünen, in der sich auch Personen engagieren, die anderen Religionsgemeinschaften angehören oder selbst nicht <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">religiös gebunden</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">konfessionellgebunden</ins> sind. Die Arbeit unserer BAG begann in den 1980er Jahren aus der Tradition der Evangelischen Kirchentage und katholischer </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 09:34:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>